Gedanken

Ohne Worte

Gedanken

Gedanken der Lebensfreude und über ein bewusstes und einfaches Leben. Zitate, die unser Leben begleiten und immer wieder eine Inspiration sein können.
André Gide
Man entdeckt keine neuen Erdteile,
wenn man nicht dem Mut hat,
alle Küsten aus den Augen zu verlieren.
Augustinus
Wo keine Zeit mehr ist, dort ist die Zeit erfüllt.
Aurel Schmidt
Niemand, der richtig reist kommt unverändert zurück.
Das Reisen verändert den Menschen.
Nicht immer allerdings und nicht bedingungslos.
Man muß dafür einen kleinen Einsatz leisten.
Reisen ist in jedem Fall eine Art sich auszusetzen.
Eine Art sich zu entkonditionieren und den Panzer der bequemen Gewohnheiten,
der so wunderbaren Halt gibt, abzulegen.
Dann erst fängt alles an:
Wahrnehmung, Erfahrung, Veränderung.
Das Reisen wird mehr als das bloße Aufsuchen von Sehenswürdigkeiten.
Nichts wird mehr selbstverständlich,
jeder Gang geht in eine Welt,
die neu ist, wie der erste Tag in einem fremden Land.
Aus dem Buch Exodus 3,5
Zieh deine Schuhe von Deinen Füßen,
denn der Ort, wo Du stehst, ist heiliger Boden.
Aus Griechenland
Man muss nicht das Licht des nächsten ausblasen, um das eigene leuchten zu lassen.
Back to Tao
Sag mir was richtig ist
und was ist falsch?
Ich hab es vergessen,
verlernt und verlebt.

Sag mir wo es hingeht
und woher ich komme,
ich hab sie verloren,
die Erklärung der Welt.

Oder nein, sag`s mir doch nicht,
ich brauch es nicht mehr,
das Richtig und Falsch,
das Woher und Wohin.

Hat mir gut gedient,
aber nur bis hierher,
doch jetzt ist er da,
ein Neubeginn.

Der bringt mir die Welt,
als eckige Kugel,
im göttlichen Raum,
im ewigen Reich.

Es kümmert sie nicht,
woher und wohin sie rollt,
ob richtig und falsch
– auch das ist ihr gleich.

Mal lächelt sie strahlend
Erhebt sich aus Trümmern,
mal zerbricht und zerfällt sie,
zermürbt von der Last.

Mal so voller Zweifel
Und mal nur Gewissheit,
mal fallend und jauchzend,
mal verloren in Hast.

Sie rollt so dahin
im Raum ohne Ende
und fragt dich im Stillen:
Was gibt es zu Sein?

Und lächelt leise,
denn die Antwort ist Alles,
ist Alles und Nichts,
dort sind wir daheim.

Drum gib dich ihr hin,
ihrem endlosen Rollen.
Und schau was es bringt,
schau tief hinein.

Denn irgendwann,
in einer fernen Zukunft,
wird der Seele das Tollen,
auch genug sein.
Benjamin Franklin
Wer die Freiheit aufgibt, um Sicherheit zu gewinnen, wird am Ende beides verlieren.
Carlos Castaneda
Wir sehen die Welt so, wie wir erzogen wurden, sie wahrzunehmen.
Charlie Chaplin
Als ich mich selbst zu lieben begann,
habe ich verstanden,
dass ich immer und bei jeder Gelegenheit,
zur richtigen Zeit am richtigen Ort bin
und dass alles, was geschieht, richtig ist -
von da an konnte ich ruhig sein.
Heute weiß ich: Das nennt man 'VERTRAUEN'.

Als ich mich selbst zu lieben begann,
konnte ich erkennen,
daß emotionaler Schmerz und Leid
nur Warnung für mich sind,
gegen meine eigene Wahrheit zu leben.
Heute weiß ich, das nennt man 'AUTENTHISCH-SEIN'.

Als ich mich selbst zu lieben begann,
habe ich aufgehört,
mich nach einem anderen Leben zu sehnen
und konnte sehen, daß alles um mich herum
eine Aufforderung zum Wachsen war.
Heute weiß ich, das nennt man 'REIFE'.

Als ich mich selbst zu lieben begann,
habe ich aufgehört,
mich meiner freien Zeit zu berauben
und ich habe aufgehört,
weiter grandiose Projekte für die Zukunft zu entwerfen.
Heute mache ich nur das, was mir Spaß und Freude bereitet,
was ich liebe und mein Herz zum Lachen bringt,
auf meine eigene Art und Weise und in meinem Tempo.
Heute weiß ich, das nennt man 'EHRLICHKEIT'.

Als ich mich selbst zu lieben begann,
habe ich mich von allem befreit,
was nicht gesund für mich war,
von Speisen, Menschen, Dingen, Situationen
und von Allem, das mich immer wieder hinunterzog,
weg von mir selbst.
Anfangs nannte ich das 'GESUNDEN EGOISMUS',
aber heute weiß ich, das ist 'SELBSTLIEBE'.

Als ich mich selbst zu lieben begann,
habe ich aufgehört,
immer recht haben zu wollen,
so habe ich mich weniger geirrt.
Heute habe ich erkannt,
das nennt man 'DEMUT'.

Als ich mich selbst zu lieben begann,
habe ich mich geweigert,
weiter in der Vergangenheit zu leben
und mich um meine Zukunft zu sorgen.
Jetzt lebe ich nur mehr in diesem Augenblick,
wo ALLES stattfindet.
So lebe ich heute jeden Tag und nenne es 'BEWUSSTHEIT'.

Als ich mich selbst zu lieben begann,
da erkannte ich,
daß mich mein Denken armselig und krank machen kann,
als ich jedoch meine Herzenskräfte anforderte,
bekam der Verstand einen wichtigen Partner.
Diese Verbindung nenne ich heute 'HERZENSWEISHEIT'.

Wir brauchen uns nicht weiter vor Auseinandersetzungen,
Konflikten und Problemen mit uns selbst und anderen zu fürchten,
denn sogar Sterne knallen manchmal aufeinander
und es entstehen neue Welten.
Heute weiß ich, DAS IST DAS LEBEN!
David Lloyd George
Man kann fast alles in kleinen, wohlüberlegten Schritten erreichen. aber manchmal braucht man den Mut, einen großen Sprung zu wagen. Einen Abgrund überquert man nicht mit zwei kleinen Schritten.
David McTaggert - Gründer von Greenpeace International
Was die Welt retten wird, sind die Dinge, die uns verbinden, nicht unsere Differenzen.
Drukpa Rinpoche
Hör' auf Dinge anzuhäufen, wenn dir dein Leben gelingen soll. Die Ansammlung von materiellen Gütern ist nur eine Karrikatur des Glücks. Sie zersplittert und belastet den Geist. Werde wieder leicht.
Drukpa Rinpoche
Erkenne steht die traumgleiche Qualität des Lebens und vermindere Anhaften und Abneigung.
Übe Güte an allen Wesen.
Sei liebevoll und mitfühlend, gleich, was andere Dir zufügen. Was sie tun, zählt nicht mehr so sehr, wenn Du es als Traum sehen kannst.
Der Trick besteht darin, während des Traums gute Absichten zu hegen. Das ist das Wesentliche.
Das ist wahre Spiritualität.
Francois Auguste Rene Chateaubriand
Ein Meister in der Kunst des Lebens unterscheidet nicht zwischen seiner Arbeit und dem Spiel, seiner Arbeit und Freizeit, seinem Geist und Körper, seiner Lehre und Erholung. Er weiß nicht einmal genau was diese beide unterscheidet. Vielmehr macht er die Dinge so gut er kann und überlässt es anderen zu entscheiden, ob er nun gerade arbeitet oder spielt. Für ihn erscheint es immer, dass er beides gleichzeitig macht.
George Moustaki
Ich habe einen Traum
Ich glaube, es gibt ein natürliches Recht auf Faulheit. Dabei liebe ich meine Arbeit. Selbst wenn ich 120 Jahre alt würde, könnte ich mit Freuden weiterarbeiten. Aber viele Leute arbeiten; zu ihrem eigenen Unglück; nur, um Geld zu verdienen. Ich würde jedem raten, weniger zu arbeiten. Wer weniger arbeitet, arbeitet besser. Wenn man mehr als zwei Stunden am Tag arbeitet, tut man es nicht mehr mit dem Vergnügen, dabei wirklich etwas von sich selbst zu geben. Es geht nicht darum, in der Hängematte zu liegen, sondern darum, zu leben und sich bewusst zu sein, was das Leben bedeutet. Es geht darum, dass man seine Zeit nicht verkauft, sondern nutzt.
Gregor Sieböck
"Lebe die Veränderung, die du in der Welt sehen möchtest." Diese Gedanken begleiten mich nun schon seit über zehn Jahren. Ich merke, dass der Wandel immer bei mir selbst beginnt, nicht im Außen, nicht von irgendeinem System sondern in mir! Mein Großvater teilte eines Tages eine wichtige Weisheit mit mir: "Wir haben alle Antworten in uns, es gilt nur zuzuhören" und dem kann ich nur voll und ganz zustimmen. Um zuhören zu können, müssen wir aber erst einmal diese anfangs sehr leise Stimme in unserem Inneren hören und das gelingt am besten wenn wir in die Stille gehe, wenn wir uns von der Geschäftigkeit der schnelllebigen Zeit bewusst herausnehmen - sei es auch nur für einen Augenblick. Mir gelingt das am besten wenn ich zu Fuß unterwegs bin, nicht nur in die weite Welt hinaus, sondern auch daheim, im Alltag. Ich gehe deswegen einen Großteil meiner Alltagswege zu Fuß, sei es vom Bahnhof zu den Vorträgen, sei es zum Einkauf der Lebensmittel, sei es zum Besuch der Freunde. Das hält mich nicht nur fit sondern hilft mir immer wieder zur Ruhe zu kommen, bei mir selbst anzukommen! Ich kann nur dann offen in die welt hinausgehen wenn ich vorher bei mir selbst angekommen bin, wenn ich authentisch lebe und da gehört es für mich selbstverständlich dazu, meinen Visionen Taten folgen zu lassen - mit all' den Herausforderungen, die damit verbunden sind. Den Wandel selbst zu leben ist nicht einfach, es gelingt auch nicht immer aber ich finde es eine wunderschöne und sinnstiftende Aufgabe in meinem Leben. Das schafft wahre Lebensfreude und Glück, diese erwachsen somit aus meinem Innersten heraus, aus meinem Tätigsein und so brauche ich ihnen nicht im Außen nachzulaufen.
Hans A. Pestalozzi
Zeit ist nicht mehr Geld, sondern das Geld, das ich brauche, ist Zeitverschwendung. Also möglichst wenig verschwenden. Das einzige, was unwiederbringlich ist, ist Zeit. Möglichst wenig Zeit totschlagen in einer stumpfsinnigen Arbeit. Möglichst wenig Zeit opfern. Was ist so wichtig, dass ich Zeit dafür opfern, ein Opfer bringen müsste? Zeit ist Voraussetzung fuer alles andere, vor allem für das Wichtigste: die Liebe.
Henry David Thoreau
In der Wildnis wird die Welt erhalten.
Henry Ford
Wer immer tut, was er schon kann, bleibt immer das, was er schon ist.
Henry Ford
Ob du glaubst du schaffst es oder ob du glaubst du schaffst es nicht, du hast immer recht.
Hermann Hesse
Daß Gott in jedem von uns lebt,
daß jeder Fleck Erde uns Heimat sei,
jeder Mensch uns verwandt
und Bruder ist, daß
das Wissen um diese göttliche Einheit
alle Trennung in Rassen, Völker,
in Reich und Arm, in Bekenntnisse
und Parteien als Spuk und
Täuschung entlarvt – das ist der
Punkt auf den wir zurückkehren,
wenn furchtbare Not oder zarte
Rührung uns Ohr geöffnet
und unser Herz wieder liebefähig
gemacht haben.
Hermann Hesse
Heimat haben ist gut,
Süß der Schlummer unter eigenem Dach,
Kinder, Garten und Hund. Aber ach,
Kaum hast du vom letzten Wandern geruht,
Geht dir die Ferne mit neuer Verlockung nach.
Besser ist Heimweh leiden
Und unter den hohen Sternen allein
Mit seiner Sehnsucht sein.
Haben und rasten kann nur der,
Dessen Herz gelassen schlägt,
Während der Wandrer Mühsal und Reisebeschwer
In immer getäuschter Hoffnung trägt.
Leichter wahrlich ist alle Wanderqual,
Leichter als Friedefinden im Heimattal,
Wo in heimischer Freuden und Sorgen Kreis
Nur der Weise sein Glück zu bauen weiß.
Mir ist besser, zu suchen und nie zu finden,
Statt mich eng und warm an das Nahe zu binden,
Denn auch im Glücke kann ich auf Erden
Doch nur ein Gast und niemals ein Bürger werden.
Hilde Domin
Ein Mandelbaum sein,
eine kleine Wolke
in Kopfhöhe über dem Boden,
ganz hell,
einmal im Jahr.

Einer im kleinen Stosstrupp
des Frühlings,
keinem zu Leid als sich selber,
im Glauben an einen blauen Tag
vor Kälte verbrennen.

Ein kleiner Mandelbaum sein
am Südhang der Pyrenäen
oder im Rheintal,
der bleibt und wächst
wo er gepflanzt ist.

Aber entlang gehen
bei diesem Mandelbaum
oder ihn plötzlich sehn,
wenn der Zug
aus dem Tunnel kommt!

Lachen und Weinen und die unmögliche
Wahl haben
und nichts ganz recht tun
und nichts ganz verkehrt
und vielleicht alles verlieren.

Doch, mit Ja und Nein und Für-immer-vorbei,
nicht müde werden,
sondern dem Wunder
leise wie einem Vogel
die Hand hinhalten.
Irischer Segensspruch
Möge der Weg
Dir freundlich entgegentreten,
der Wind,
Dir den Rücken streicheln,
die Sonne
Dein Gesicht hell und glänzend machen,
und der Regen
sanft Dir die Felder netzen.
Bis wir uns wieder sehen,
halte Gott Dich schützend
in seiner offenen Hand.
Japanischer Haiku
Wo die Füße sind
Ist immer heiliger Ort
Das Haupt himmelwärts.
John Muir
Erklimme die Berge und spüre die gute Energie. Der Friede in der Natur wird in dich fließen wie der Sonnenschein, der die Bäume nährt. Der Wind wird dich erfrischen, der Sturm dich mit Kraft erfüllen und alle deine Sorgen werden abfallen von dir, wie Herbstblätter.
Jorge Luis Borges
Wenn ich mein Leben
noch einmal leben könnte,
im nächsten Leben
würde ich versuchen mehr Fehler zu machen.

Ich würde nicht so perfekt sein wollen,
ich würde mich mehr entspannen.
Ich wäre ein bisschen verrückter
als ich gewesen bin,
ich würde viel weniger Dinge so ernst nehmen.
Ich würde nicht so gesund leben.
Ich würde mehr riskieren,
würde mehr reisen,
Sonnenuntergänge betrachten,
mehr bergsteigen,
mehr in Flüssen schwimmen.

Ich war einer dieser klugen Menschen,
die jede Minute ihres Lebens fruchtbar verbrachten.
Freilich hatte ich auch Momente der Freude.

Aber wenn ich noch einmal
anfangen könnte, würde ich versuchen,
nur mehr gute Augenblicke zu haben.
Falls du es noch nicht weißt,
aus diesen besteht nämlich das Leben.
Nur aus Augenblicken.
Vergiss nicht den jetzigen.

Wenn ich noch einmal leben könnte,
würde ich von Frühlingsbeginn an
bis in den Spätherbst barfuss gehen.
Und ich würde mehr mit Kindern spielen,
wenn ich das Leben noch vor mir hätte.

Aber sehen Sie;
Ich bin 85 Jahre alt und weiß,
dass ich bald sterben werde.
Joseph Bruchac
Der alte Mann hatte unser Auto schon dutzende Male angehalten, um hinauszuklettern und die kleinen Kröten aufzulesen, die vom Scheinwerferlicht geblendet wie lebendige Tropfen auf der Strasse hüpften. Regen fiel, sein weißes Haar leuchtete im Nebel, und ich sagte immer wieder. Du kannst sie nicht alle retten, finde dich ab damit, steig wieder ein, wir müssen weiter, wir haben ein Ziel. Er aber, die ledrigen Hände voll von nassem, braunen Leben, knietief im Sommergras an der Strassenböschung stehend, lächelte nur und sagte: Auch sie müssen weiter, auch sie haben ein Ziel.
Jürgen Winkler
Was bedeutet für Sie Luxus? Alles was ich nicht brauche.
Kalu Rinpoche
Während der Zeit, die uns noch bleibt - ein kurzer, leuchtender Moment, der dem vergleichbar ist, in dem ein Sonnenstrahl durch die Wolken dringt -, sollten wir guten Gebrauch machen von diesem Leben.
Khalil Gibran
Schildkröten können mehr über die Strasse erzählen
als Hasen.
Khalil Gibran
Ich möchte Dich lieben, ohne Dich einzuengen...
Dich wertschätzen, ohne Dich zu bewerten...
Dich ernst nehmen, ohne Dich auf etwas festzulegen...
Zu Dir kommen, ohne mich Dir aufzudrängen...
Dich einladen, ohne Forderungen an Dich zu stellen...
Dir etwas schenken, ohne Erwartungen daran zu knüpfen...
Von Dir Abschied nehmen, ohne Wesentliches versäumt zu haben...
Dir meine Gefühle mitteilen, ohne Dich für sie verantwortlich zu machen...
Dich informieren, ohne Dich zu belehren...
Dir helfen, ohne Dich zu beleidigen...
Mich um Dich kümmern, ohne Dich ändern zu wollen...
Mich an Dir freuen, so wie Du bist.
Wenn Du das auch willst,
dann können wir uns wirklich begegnen und uns
gegenseitig bereichern.
Konfuzius
Wohin du auch gehst,
geh mit deinem ganzen Herzen.
Krishnamurti
Vergleichen zerstört.
Ohne Vergleich zu leben heißt,
Integrität zu haben.
Laotse
Wer sein Ziel kennt, findet den Weg
Lene Mayer-Skumanz
Ich habe Freunde
auch unter den Steinen.
Mahatma Gandhi
Wenn das Herz eines Menschen erfüllt ist vom Licht des Himmels; verlieren sich alle Hindernisse auf seinem Weg.
Mahatma Gandhi
Wer Angst hat, scheitert
Mahatma Gandhi
Ein Seher hat uns Wanderer genannt. Und das ist wahr. Wir sind nur für wenige Tage hier. Und dann sterben wir nicht, sondern gehen nur nach Hause. Welch schöner und wahrer Gedanke.
Mahatma Gandhi
Die Welt hat genug für jedermanns Bedürfnisse, aber nicht für jedermanns Gier.
Marie von Ebner-Eschenbach
Wenn die Zeit kommt, in der man könnte, ist die vorüber, in der man kann.
Mary Oliver
Die Reise

Eines Tages wusstest du endlich,
was zu tun war, und hast begonnen,
obwohl die Stimmen um dich herum
dir weiter ihren schlechten Rat zuriefen -
obwohl das ganze Haus
zu zittern begann
und du wieder spürtest
wie etwas an deinen Knöcheln zog.
"Mach mein Leben besser!"
riefen sie alle.

Aber du bist nicht stehen geblieben.
Du wusstest, was du zu tun hattest,
obwohl der Wind
mit seinen steifen Fingern
an den tiefsten Fundamenten rüttelte,
obwohl ihre Trauer
so schrecklich war.
Es war schon spät
genug, und eine stürmische Nacht,
und der Weg war voll von herabgefallenen
Zweigen und Steinen.

Aber Schritt für Schritt,
während du ihre Stimmen hinter dir ließest,
begannen die Sterne
durch die Wolkendecke zu glühen,
und da war eine neue Stimme,
die du langsam
als deine eigene erkanntest,
die bei dir blieb,
als du tiefer und tiefer
in die Welt gingst,
dazu bestimmt,
das einzige zu tun, was du tun konntest -
dazu bestimmt,
das einzige Leben zu retten, das du retten konntest.
Meister Eckhart
Wer am wenigsten von der Welt hat, der hat am meisten von ihr.
Meister Eckhart
Die wichtigste Stunde ist immer die gegenwärtige.
Der wichtigste Mensch ist immer, der dir gerade gegenübersteht.
Die wichtigste Tat ist immer die Liebe.
Naomi Shihab Nye
Die Araber hatten den Brauch
Wenn ein Fremder an deine Tor klopft,
dass du ihm für drei Tage zu Essen gibst,
bevor du fragst wer er sei,
wo er herkommt
und wo er hingeht.
So wird er wieder zu Kräften kommen,
um zu antworten.
Oder bis dahin werdet ihr so gute Freunde sein
Dass es dir einerlei ist.

Lasst uns dorthin zurückkehren.
Reis? Pinienkerne?
Hier, nehme den rotten Brokatpolster.
Mein Kind wird deinem Pferd
Wasser bringen.

Nein, I war nicht beschäftigt als du kamst!
Nein, ich wollte auch nicht geschäftig sein.
Das ist die Rüstung, die jeder von uns
Am Ende des Jahrhunderts trägt
Um vorzutäuschen, dass sein Leben
In dieser Welt einen Sinn macht.

Ich spiele bei diesem Spiel nicht mehr mit.
Dein Teller wartet auf dich.
Wir werden frische Minzeblätter
In deinen Tee geben.
Oriah Mountain Dreamer
Es interessiert mich nicht, womit Du Deinen Lebensunterhalt verdienst.
Ich möchte wissen, wonach Du innerlich schreist
und ob Du zu träumen wagst, der Sehnsucht Deines Herzens zu begegnen.

Es interessiert mich nicht, wie alt Du bist. Ich will wissen, ob Du es riskierst,
wie ein Narr auszusehen, um Deiner Liebe willen, um Deiner Träume willen
und für das Abenteuer des Lebendigseins.

Es interessiert mich nicht, welche Planeten im Quadrat zu Deinem Mond stehen.
Ich will wissen, ob Du den tiefsten Punkt Deines eigenen Leids berührt hast,
ob Du geöffnet worden bist von all dem Verrat,
oder ob Du verschlossen bist aus Angst vor weiterer Qual.
Ich will wissen, ob Du mit dem Schmerz - meinem oder Deinem -
dasitzen kannst, ohne zu versuchen, ihn zu verbergen oder zu mindern oder ihn zu beseitigen.

Ich will wissen, ob Du mit der Freude - meiner oder Deiner - da sein kannst,
ob Du mit Wildheit tanzen und Dich von der Ekstase erfüllen lassen kannst,
von den Fingerspitzen bis zu den Zehenspitzen, ohne uns zur Vorsicht zu ermahnen,
zur Vernunft oder die Grenzen des Menschseins zu bedenken.

Es interessiert mich nicht, ob die Geschichte, die Du erzählst, wahr ist.
Ich will wissen, ob Du jemanden enttäuschen kannst, um Dir selber treu zu sein.
Ob Du den Vorwurf des Verrats ertragen kannst und nicht Deine eigene Seele verrätst.
Ich will wissen, ob Du vertrauensvoll sein kannst und von daher vertrauenswürdig.

Ich will wissen, ob Du Schönheit sehen kannst, auch wenn es nicht jeden Tag schön ist
und ob Du Dein Leben aus Gottes Gegenwart speisen kannst.

Ich will wissen, ob Du mit dem Scheitern - meinem und Deinem - leben kannst
und trotz allem am Rande des Sees stehen bleibst und zu dem Silber des Vollmondes rufst: "Ja!"

Es interessiert mich nicht, zu erfahren, wo Du lebst und wie viel Geld Du hast.
Ich will wissen, ob Du aufstehen kannst nach einer Nacht der Trauer und der Verzweiflung,
erschöpft und bis auf die Knochen zerschlagen, und tust, was für Deine Kinder getan werden muss.

Es interessiert mich nicht, wer Du bist und wie Du hergekommen bist.
Ich will wissen, ob Du mit mir in der Mitte des Feuers stehen wirst und nicht zurückschreckst.

Es interessiert mich nicht, wo oder was oder mit wem Du gelernt hast.
Ich will wissen, was Dich von innen hält, wenn sonst alles wegfällt.
Ich will wissen, ob Du allein sein kannst und in den leeren Momenten wirklich gerne mit Dir zusammen bist.
Paul Hawken
Wenn alle denken, dass du eine gute Idee hast, dann bist du zu spät dran.
Paul Lauster, Selbstfindung
Nach erreichter Selbstfindung kann ich überall hingehen. Ich sollte aber nicht vor mir fliehen und deshalb unter Menschen gehen, um mich dort finden zu können, um von anderen definiert zu werden. Kein anderer kann mich definieren, kann mir sagen, wer ich bin, wie ich fühle, was ich will oder zu wollen hätte. Dabei muss es nicht so banal ablaufen, dass ich die anderen danach frage, sondern ich spiegle mich vielleicht nur in ihren Meinungen und versuche auf diese Weise herauszufinden, wer ich bin. Ich begegne den anderen und sehe mich in ihnen; jeder sagt mir durch seine Reaktion, durch seine Sympathie und Antipathie, was er von mir denkt; ob er mich so akzeptiert oder nicht, was er mag und was er nicht mag, was er mir ungefragt rät, anders zu machen. In dieser Beurteilung der anderen kann ich mich nicht selbst finden; ich erfahre daher nur etwas über das Denken und die Probleme der anderen; aber nicht über mich selbst.
Perikles
Für das Glück brauchst Du Freiheit. Für die Freiheit brauchst Du Mut.
S.H. der 14. Dalai Lama
Es wird immer dringlicher, dass wir das geistige und spirituelle Leben als die eigentliche stabile Grundlage für das Erlangen von wahrhaften Glück und Frieden anerkennen.
S.H. der 14. Dalai Lama
Es ist sehr wichtig, diese großartige Gelegenheit unseres menschlichen Daseins nicht verstreichen zu lassen. Die Zeit ist ein vergängliches Phänomen und wartet nicht.
Safi Nidiaya
Egoistisch sind wir nicht deshalb, weil wir uns selber zu sehr lieben, sondern weil wir uns zuwenig lieben. Wenn wir uns in unserem tiefsten Inneren ungeliebt fühlen, uns um dieses Gefühl aber nicht kümmern, seil wir es verdrängt haben, dann werden wir bedürftig, gierig, ja süchtig sein nach der Liebe der Anderen.
Seine Heiligkeit, der 14. Dalai Lama
Das Paradox unserer Zeit

Wir haben größere Häuser aber kleinere Familien;
mehr Annehmlichkeiten, aber weniger Zeit.
Wir haben mehr Diplome aber weniger Verstand;
mehr Wissen aber weniger Urteilsvermögen;
eine bessere Medizin aber eine schlechtere Gesundheit.
Wir sind den ganzen Weg bis zum Mond und wieder zurück gereist,
aber wir haben Schwierigkeiten, die Strasse zu überqueren,
um unsere neuen Nachbarn zu begrüße.
Wir haben bessere Computer entwickelt,
die immer mehr Informationen speichern können,
um mehr Kopien zu erzeugen, denn je zuvor,
aber wir kommunizieren weniger.
Wir sind weit gekommen in Sachen Quantität aber nicht in Qualität.
Es ist eine Zeit von hastigem Essen,
aber langsamer Verdauung;
großer Menschen aber von kleinem Charakter;
riesiger Gewinnen aber oberflächlichen Beziehungen.
Es ist eine Zeit in der viel im Schaufenster ist,
aber nichts im Zimmer.
Silvino Alves da Silva Neto
Wenn die Menschen nicht frei sind, so ist es nicht, weil es so schwer ist, die Freiheit zu finden, sondern weil sie nicht auf die Dinge verzichten wollen, die sie versklaven! Die meisten Menschen sind Sklaven von Verschiedenem. Zum Beispiel Komfort. Komfort versklavt, wie alles andere was wir schätzen.
So sagen es die Sufis
Gott schläft im Stein,
Atmet in der Pflanze,
Träumt im Tier und
Erwacht im Menschen.
Sogyal Rinpoche
Das Wissen um Vergänglichkeit auf dieser Welt ist paradoxerweise das einzig Bleibende, vielleicht unser einzig dauerhafter Besitz.
Sven Breitenstein
Mag sein, dass alles im Leben seine Zeit hat, doch manchmal lässt uns das Leben keine Zeit mehr. Also sage immer, was du zu sagen hast. Frage gleich nachdem, was du wissen willst und erkläre was dich bewegt, wenn du es fühlst.
Thich Nhat Hanh
Was unsere Zeit am dringlichsten braucht, ist, dass wir Menschen in uns hinein lauschen und dort die Erde weinen hören.
Thomas Berry
Wir haben den Sinn für das Mystische und Heilige verloren. Wir hören die Stimmen unserer Erde nicht mehr. Die Wälder sind nur mehr hier, um ausgenützt zu werden. Die wenigen Menschen, die noch eine tiefe Beziehung zu den Wäldern aufbauen sind die Dichter und Maler, doch sie werden nicht selten wegen ihrer Gefühlsorientiertheit belächelt. In Wirklichkeit wird ein Baum nur mehr nach seinem Nutzen und seinem wirtschaftlichen Wert betrachtet. Die Herausforderung hingegen ist es, wieder zu akzeptieren, dass Bäume auch ein Recht auf Leben haben, ja dass alle Lebewesen auf der Welt ein Recht haben zu leben.

Wenn unser Recht in der Welt zu leben heilig ist, so müssen wir auch akzeptieren, dass die Rechte der anderen der anderen Lebewesen heilig sind. Wenn wir dies nicht respektieren und die Erde plündern, in der Hoffnung dabei unser eigenes Wohlergehen zu verbessern, so stellen wir schnell fest, dass das Netzwerk unseres Planeten geheimnisvoller ist, als wir je gedacht haben und dass wir es nie beherrschen können.
Tibetisches Reiselied
Auf dem höchstgelegenen Platz des Schneeberges ist weithin sichtbar eine weiße Seidenfahne gehisst, körperlang im Mass.
Es gibt keinen Grund zu denken,
es gäbe kein Glück und kein gutes Karma.
Wohin auch immer du gehst,
das Windpferd möge dich beschützen.
Unbekannt
Die Tragik liegt nicht nur darin, dass so viele ihre Träume nicht leben können; sondern vielmehr, dass immer mehr ihre Träume gar nicht mehr kennen.
Unbekannt
Auch wenn Du traurig bist,
weil Deine Hände anscheinend nur noch Scherben halten –
der Segen Gottes sei mit Dir,
der Segen seines strahlenden Lichtes.
Unbekannt
TANZE als ob dir niemand zuschaut
LIEBE als ob du noch nie verletzt wurdest
SINGE als ob dir niemand zuhört
ARBEITE als müsstest du damit kein Geld verdienen
LEBE als wärst du im Paradies auf Erden.
Unbekannt
Willst du den Unterschiede zwischen einem Meister und einem Anfänger wissen? Der Meister hat öfter versagt, als es der Anfänger je versucht hätte.
Unbekannt
Sei du. Die Welt wird sich anpassen.
Weisheit der Indianer
Je nachdem in welche Richtung wir gehen lernen wir etwas anderes...
Der Weg nach Osten ist der Weg des Neubeginns
Der Weg nach Westen ist der Weg der Klarheit
Der Weg nach Norden ist der Weg der Reflexion, der Tiefe und des Muts
Der Weg nach Süden ist der Weg der Veränderung.
Weisheit der Indianer
Urteile über keinen,
ehe du nicht zwei Monde
in seinen Mokassins gegangen bist.
Wilhelm Busch
Die Summe unseres Lebens sind die Stunden, in denen wir liebten.
William Arntz
Wie oft fühlst Du Dich wie eine Eidechse? Kannst Du Dir vorstellen, nach Eidechsenmanier einen Teil Deiner selbst aufzugeben, um Dich im Ganzen zu retten?
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